Langhans-Gesellschaft - Bürger für Denkmale

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Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.

Exkursionen nach Schlesien auf den Spuren von Carl Gotthard Langhans
Fechnerstraße 24, 10717 Berlin

Carl Gotthard Langhans (1732–1808) war ein schlesisch-preußischer Baumeister und Architekt. Seine Bauten und Innenräume gehören zu den frühesten Werken des Klassizismus in Deutschland. Unter König Friedrich II. wurde Langhans einflussreicher Baubeamter der Provinz Schlesien, unter dessen Nachfolger Friedrich Wilhelm II. erster Oberhofbaudirektor in Berlin. Langhans gilt als einer der innovativsten Baumeister Preußens. Das Brandenburger Tor zu Berlin ist sein bekanntestes Werk.

Die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin ist ein 2015 gegründeter, eingetragener und gemeinnütziger Verein, der sich für Würdigung, Erhalt, Instandsetzung, wissenschaftliche Erforschung und öffentliche Vermittlung des Werkes von Carl Gotthard Langhans einsetzt.

Die Ziele der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin sind:

  • Langhans’ Leben und Werk in Forschung und Lehre verankern,
  • öffentliche Veranstaltungen und Vorträge ausrichten,
  • Erhalt, Instandsetzung, Schutz, öffentliche Vermittlung, Nutzung und angemessene Präsentation der vorhandenen Gebäude erreichen; dies schließt die dauerhafte Erhaltung der Blickverbindung zum Tiergarten und die Sichtachse zur tiefen westlichen Horizontlinie als schützenswerte und zu schützende Eigenarten des Denkmalbereichs Brandenburger Tor ein,
  • mit Vereinen und Institutionen im In- und Ausland (vor allem Polen) zusammenarbeiten,
  • in Berlin eine Straße oder einen Platz nach Carl Gotthard Langhans benennen und eine Gedenktafel anbringen.

Zu allen Zielen haben bereits Aktivitäten stattgefunden oder sind in Planung. Sie können auf der Website des Vereins nachgelesen werden.

Aktuelles Projekt: Langhans-Gedenkstätte

In Berlin gibt es im öffentlichen Straßenland weder Hinweisschilder noch Gedenktafeln oder einen anderen dauerhaften Erinnerungsort für die beiden bedeutenden Baumeister und Architekten Carl Gotthard Langhans und seinen Sohn Carl Ferdinand Langhans.

Das Grab von Carl Gotthard Langhans wurde 1957 mit der Überbauung des Großen Friedhofes in Breslau zerstört. Die Grabstätte von Carl Ferdinand Langhans, bekannt als Theaterarchitekt (u.a. Staatsoper Unter den Linden), befindet sich in Berlin auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor, Friedhof Jerusalems- und Neue Kirche III. Die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin schlug daher 2016 dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte vor, auf diesem Friedhofbereich eine dauerhafte Langhans-Gedenkstätte einrichten zu dürfen. Die Wahl fiel auf das verlassene und baufällige Mausoleum der Geschwister Massute, dessen klassizistische Tempelarchitektur als besonders passend und repräsentativ für diese beiden bedeutenden Architekten des preußischen Klassizismus empfunden wurde.

Seit 2016 wird das Mausoleum saniert. Im September 2017 findet mit einer ersten Ausstellung die Eröffnung der Gedenkstätte statt. Hier will die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin künftig mit Präsentationen, Führungen, Vorträgen und Lesungen an Leben und Werk von Carl Gotthard Langhans und Carl Ferdinand Langhans erinnern.

Die Sanierung des Mausoleums wurde ermöglicht durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte, Landesdenkmalamt Berlin, Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.


Kontakt:

Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.
Fechnerstraße 24
10717 Berlin

Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.
Evangelische Bank eG
IBAN: DE09 5206 0410 0002 8402 94
BIC: GENODEF1EK1



Führungen zur Geschichte und Bedeutung der Mohrenkolonnaden


Der Vorstand vor dem Brandenburger Tor


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